Der Schirmherr heißt im wahren Leben Olaf. Aber was ist schon das wahre Leben?
Gerade hierum drehen sich diese Seiten. Das wahre Leben: Windsurfen, Kiten, Segeln. Eigentlich sogar in der Reihenfolge, wenn es nach den Präferenzen des Schirmherrn geht.

Historisch gesehen ergäbe sich folgende Reihenfolge: Segeln, Surfen, Kiten.
Wenn es danach geht, welche Sportart der Schirmherr in letzter Zeit am häufigsten ausübt, müsste man der Reihe nach wohl Kiten, Surfen, Segeln nennen.

Genug von irgendwelchen Rangfolgen. Schließlich sind dies hier alles Soulseiten, ohne Wettbewerbsdruck. Aber wie wurde der Schirmherr zu dem, was er heute ist?

Es begann mit dem Segeln anfangs im TZ. Um bei Eingeweihten nostalgische Gefühle aufkommen zu lassen, wurde alles in Bewegung gesetzt, um hier das Logo vom TrainingsZentrum Segeln aufbieten zu können.

Es ging weiter mit dem Surfen. Zunächst natürlich mit sehr ausgefallenem Material. Ihr denkt jetzt sicher, es geht um die Badehose, aber nein, die Tür, auf der der Schirmherr seine ersten surferischen Fähigkeiten erwarb soll als Symbol für die verrückten Anfangsjahre herhalten. Lasst euch auch nicht dadurch stören, dass die Gabel nicht ganz auf das Bild passt. Das Querformat wäre hier wohl passender gewesen.

Dazu gelernt hat der Schirmherr seit jenen Tagen schon etwas, zumindestens in puncto Kleidung auf dem Wasser. Um ehrlich zu sein ist er seit jener Zeit nicht mehr in Shorts gefahren. Evtl. geht ja in einem zukünftigen Urlaub was in dieser Richtung.

Dennoch gibt immer wieder Situationen, in denen man das Windsurfen in unseren Breiten verflucht. OK, diese Fotos gehören nicht dazu, schließlich enstanden sie an einem guten Tag mit viel Wind und Welle, da gehört ein ordentlicher Waschgang schon dazu.

Es sind vielmehr die Tage ohne Wind bzw. solche mit knapp zu wenig Wind die einen Windsurfer an den Rand der Verzweiflung treiben. Ganz klar, dass Bilder ohne Wind auf diesen Seiten nichts verloren haben.

Also kurzum, der Schirmherr suchte schon immer nach Möglichkeiten, seine low-wind-performance zu verbessern. Das Windsurfen war mit einem 6,2 NR und einem großen Waveboard in dieser Hinsicht ausgereizt. Und Freestyle? Naja dafür ist er wohl schon zu alt.

Da kam das Kitesurfen sehr gelegen. Der Schirmherr liebte es schon immer, die Fäden im Hintergrund zu ziehen. Warum also das Ganze nicht öffentlich zelebrieren, noch dazu bei wenig Wind und gutem Wetter?

1999 ging es dann los mit einem 6,5 Wipika Classic. Der Name zeigt schon, dass sich die Erfinder über die Entwicklungspotenziale des Sports im Klaren waren, wie sonst ist "classic" zu erklären? Nach dem das Problem mit dem Anknoten der Leinen gelöst war, wurde am Signature Move: "running upwind with stuff" (oder so ähnlich) gefeilt. Wenn ihr heute einen Kiter seht, der in der Luft sein Board von den Füssen nimmt und es am ausgestreckten Arm hält wisst ihr, woher das kommt. Genau, der Kollege ist früher genauso mit seinem Board gegen den Wind nach Hause gelaufen.

So, jetzt kennt ihr also die Story, wie der Schirmherr zum Schirmherrn wurde. Ob es ihm nun tatsächlich gelingt, die Schirmherrschaft an sich zu reißen, muss man mal abwarten. Auf jeden Fall verfolgt er diese Idee jetzt mit anderen Kitern im Kiteam. Natürlich ohne das Windsurfen aufzugeben, denn bei allem Soul, Windsurfen ist immernoch die Nr. 1.

 

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